Impulse für ein glücklicheres Leben

Im letzten Blogbeitrag ging es ja darum, was ich (und damit meine ich tatsächlich mich als Mensch) brauche, um ein glücklicheres und auch ein befreiteres Leben zu führen.

 

Ich habe versucht, es in Impulse für Sie zu packen und bin gespannt, ob Sie sich für sich etwas mitnehmen können.

 

 

Die eigenen Werte kennen

Glück bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Der erste Schritt zu einem zufriedenen Leben ist daher die Reflexion: Was ist Ihnen wirklich wichtig?

 

Ist es Gesundheit, Zeit mit der Familie, Kreativität, Ruhe oder Erfolg? Wenn Sie Ihre Werte kennen, können Sie Ihre Prioritäten danach ausrichten und unnötigen Ballast abwerfen.

 

Und es ist IHRE Reflexion und IHRE Befindlichkeit. Nicht die von Tante Erna.

 

Weniger Perfektionismus, mehr Selbstakzeptanz

Der ständige Druck, perfekt sein zu müssen, kann enormen Stress verursachen. Doch Perfektion ist eine Illusion.

 

Lernen Sie, sich selbst mit Ihren Stärken und Schwächen anzunehmen. Fragen Sie sich: Muss ich wirklich alles perfekt machen oder reicht es, wenn es gut genug ist?

 

Was raten Sie Ihrer besten Freundin oder Ihrem besten Freund, wenn Sie merken, dass sie sich mit ihrem Perfektionismus das Leben schwer macht?

 

Sagen Sie es sich doch einfach selbst. Stellen sie sich vor einen Spiegel und sagen Sie sich genau das. Fühlt sich vielleicht am Anfang etwas komisch an, aber es wird besser. Das habe ich für Sie getestet!

 

Oder aber: Schreiben Sie sich einen Brief, richtig mit Papier und Stift. Den können Sie sich irgendwo hinlegen oder aufhängen und lesen, wenn Sie Unterstützung brauchen.

 

 

Materieller Minimalismus – was brauche ich wirklich?

Besitzen Sie Dinge, die Sie nicht wirklich brauchen? Materieller Ballast kann belasten. Überlegen Sie, welche Gegenstände Ihnen tatsächlich Freude bereiten oder nützlich sind, und trennen Sie sich von Überflüssigem. Weniger ist oft mehr.

 

Und glauben Sie mir, das tut soooo gut. Ich kann zu Hause eine echte Chaos-Elli sein. Und seit ich aussortiere, fühlt sich so vieles leichter an. Ein tolles Gefühl.

 

Außerdem liebe ich es, in unserer Abstellkammer stehen zu können. Früher war sie die Kammer des Schreckens und man musste die Tür sehr sehr schnell wieder schließen, um nicht von etwas erschlagen zu werden.

 

 

Die Kraft der Pause

Ein glückliches Leben braucht Freiräume. Gönnen Sie sich bewusste Pausen, um durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu schöpfen. Ständiges Funktionieren führt auf Dauer zu Erschöpfung – gönnen Sie sich regelmäßige Auszeiten.

 

Und diese müssen nicht groß sein. Manchmal reicht es für ein paar Minuten nur zu sitzen und zu atmen. Oder ein paar Schritte zu gehen.

 

Ich darf mich da auch an meine eigene Nase fassen. Deswegen setze ich mich gleich mit einem Kaffee in die Sonne in unseren kleinen Praxisgarten. Herrlich.

 

 

Beziehungen, die nähren

Nicht jede Beziehung tut uns gut. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie wertschätzen, inspirieren und unterstützen.

 

Verabschieden Sie sich von toxischen Kontakten, die Ihnen Energie rauben.

 

Ein großer Ratschlag. Ein weitreichender Ratschlag. Ein wichtiger Ratschlag.

 

Lange Jahre konnte ich nicht „nein“ zu Menschen sagen. Ich wollte niemanden verletzen, wollte gemocht werden, wollte Harmonie. Und sehr lange ging das auf meine Kosten.

 

Auch heute merke ich immer mal wieder, dass ich aus Höflichkeit Dinge mache, die ich eigentlich gar nicht will. Weil ich immer noch niemanden verletzen will.

 

Aber ich habe die letzten Jahre so daran gearbeitet mich und meine Bedürfnisse wieder zu spüren, dass mir jetzt schneller klar wird, was und wen ich in meinem Leben haben will und wer mir Kraft zieht.

 

 

Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung

Werden Sie sich bewusst, wo Sie Dinge nur tun, weil sie „erwartet“ werden – und wo Sie aus echter Überzeugung handeln. Ein selbstbestimmtes Leben bedeutet, Entscheidungen zu treffen, die sich für SIE richtig anfühlen, nicht für andere.

 

Da hab ich grad so ne kleine Challenge mit meinem Mann.

 

Ich habe ihm erlaubt, mir gehörig in den Allerwertesten zu treten, wenn ich eine bestimmte Sache wieder mache. Es geht nur darum, dass ich einen „Aufpasser“ von außen brauche, weil ich immer wieder in diesen einen bestimmten Mechanismus rutsche und mich dann über mein Verhalten furchtbar ärgere.

 

Bis jetzt hat er immer milde gelächelt. Jetzt freut er sich darauf, mich deutlich darauf aufmerksam zu machen. Und zwar ohne irgendwelche Kommunikationsregeln einzuhalten, sondern einfach ganz auf den Kopf zu. (Keine Angst, er wird das zwar deutlich, aber sehr liebevoll machen. Sie müssen sich also keine Sorgen um unsere Beziehung machen)

 

Manchmal brauche ich einfach den Blick von außen und habe ihn bewusst um Unterstützung gebeten.

 

 

Glück bedeutet Klarheit

Ein glückliches Leben bedeutet nicht, mehr zu haben oder mehr zu tun – sondern klar zu wissen, was Ihnen wirklich wichtig ist und sich von dem zu lösen, was Sie belastet. Es geht um Balance, um bewusstes Leben und darum, Ihre eigene Wahrheit zu finden.

 

Was könnte in Ihrem Leben weniger werden – und was darf mehr Raum bekommen?

 

Und das kann sich ändern. Es lohnt sich also, immer mal wieder zu reflektieren und vielleicht auch zu justieren. Nichts ist in Stein gemeißelt.

 

Brauchen Sie auch den Blick von außen? Dann melden Sie sich gerne für ein kostenfreies Erstgespräch und wir schauen, wie ich Sie unterstützen kann.

 

 

Herzlichst

Ihre Nicole Ulbrich