Wir leben in einer Welt voller Erwartungen, Pflichten und ständiger Ablenkungen. Oft verlieren wir uns darin, all diesen Anforderungen gerecht zu werden – doch wann haben Sie sich zuletzt gefragt:
Was ist wirklich wesentlich?
Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein? Was macht mir Freude, und was belastet mich eher? Und damit meine ich nicht nur materielle Dinge.
Letztes Jahr haben meine Schwester und ich unser Elternhaus ausgeräumt. Gefühlt habe ich jeden einzelnen Gegenstand in die Hand genommen und in mich hineingehorcht:
"Macht es mich glücklich, oder kann es weg?"
Einige Dinge haben ihren Weg in mein Leben gefunden und sind jetzt ein Teil meines Alltags. Und ich freue mich jeden einzelnen Tag wirklich sehr darüber.
Loslassen, um Platz für Neues zu schaffen
Durch das Aussortieren habe ich aber auch wieder einmal gemerkt, dass ich in meinem Zuhause viel zu viel Kram habe. Also bin ich auch hier immer mehr dabei, mich bei jedem Gegenstand zu fragen: bleiben oder gehen?
Aber nicht nur bei Objekten lässt es sich aussortieren. Auch bei Freundschaften, im Job, generell bei Sozialkontakten.
Muss ich wirklich jeden Kontakt pflegen?
Klingt furchtbar kalt, ich weiß. Aber kennen Sie Kontakte, die Sie nur aufrechterhalten, weil Sie niemanden verletzen wollen? Bei denen Sie jedes Mal, wenn Sie verabredet sind, absagen möchten, weil Sie die Kraft nicht haben? Bei denen Sie immer eine Maske aufhaben und nie Sie selbst sein können? Ich kenne das. Leider.
Aber das kann man ändern. Das darf man sogar ändern. Denn in Ihrem Leben geht es um Sie!
Und Sie dürfen es sich wert sein, bei jeder Beziehung die Sie pflegen Sie selbst zu sein und sich nicht überlegen zu müssen, ob Ihr Gegenüber mit dem was sie sagen oder wie Sie sind einverstanden ist.
Wenn nicht, ist das nämlich sein Thema und nicht Ihres!
Weniger "Hätte ich doch..." am Ende des Lebens
Mein Lebensziel ist es, am Ende meines Lebens so wenig wie möglich "Hätte ich doch....!" zu haben
Hätte ich doch den ungeliebten Job früher gewechselt. Hätte ich mich doch mehr um mich gekümmert. Hätte ich doch früher diese toxische Beziehung beendet. Hätte ich doch mehr mit meinem Mann auf der Terrasse gesessen, obwohl die Wohnung geputzt werden müsste. Hätte ich doch einfach mal was völlig verrücktes getan, bei dem die Nachbarschaft die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Hätte...hätte...hätte!
Mir wurde schon öfter gesagt, dass dieses Ziel völlig verrückt und negativ sei. Für mich fühlt es sich aber, im Gegenteil, sehr lebensbejahend an.
Glück ist individuell
Und für jeden Menschen gibt es unterschiedliche „hätte“.
Für den einen ist es das große Auto oder die Jacht, für den anderen der tägliche Spaziergang. Aber völlig egal, wie groß oder klein oder teuer das „hätte“ auch ist – im Endeffekt kommt es aufs Gleiche heraus:
Am Ende des Lebens im besten Fall glücklich zurückzuschauen.
Was kann man tun um glücklicher zu leben?
Im nächsten Blogbeitrag werde ich Ihnen Tipps geben, wie Sie mehr Zufriedenheit in Ihr Leben bringen können.
Freuen Sie sich auf praktische Impulse, die Ihnen helfen, bewusster zu leben und Ihr persönliches Glück zu gestalten!
Was sind Ihre Erfahrungen mit dem Loslassen? Haben Sie bereits bewusst Ballast abgeworfen – sei es materiell oder emotional?
Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, dann melden Sie sich gerne bei mir für ein kostenfreies Erstgespräch.
Herzlichst
Ihre Nicole Ulbrich